Wir sind zertifiziert als: ambulantes osteologisches Schwerpunktzentrum DVO – Dachverband Osteologie e.V.

Bei der Osteodensitometrie ("Osteo", griechisch: Knochen und "densus", lateinisch: dicht, stark) wird die Knochendichte, also der Mineralsalzgehalt, des Knochens bestimmt. Die Untersuchung wird vor allem durchgeführt bei Verdacht auf Osteoporose, einer Abnahme von Knochenmasse und -stabilität sowie der Veränderung der Knochenstruktur. Beides ist verbunden mit einer steigenden Brüchigkeit der Knochen.

Funktion, Wirkung und Ziele
Die Knochendichtemessung wird durchgeführt, um Knochenschwund frühzeitig zu diagnostizieren. Außerdem ermöglicht das Verfahren Erkenntnisse über den Krankheitsverlauf, wofür jedoch regelmäßige Untersuchungen notwendig sind. Zusätzlich kann jeweils das individuelle Risiko für Knochenfrakturen eingeschätzt werden.

Eine Behandlung wird unter folgenden Umständen empfohlen:
» Verdacht auf Osteoporose aufgrund eines niedrigtraumatischen Knochenbruches außerhalb der Wirbelsäule
» Wirbelbrüche verschiedener Ausprägung, die andernfalls unerklärlich sind
» Wenn Person an Krankheiten, mit denen erhöhtes Osteoporoserisiko einhergeht, leiden, z.B. Chemotherapien
» Bei Behandlungen mit Kortison-Tabletten, Marcumar, Heparin oder Antiepileptika, die die Dauer von 6 Monaten pro Jahr übersteigen
» Altersabhängige Abnahme der Körpergröße
» Gelenkerkrankungen mit eingeschränkter Beweglichkeit
» Chronische Erkrankungen und Operationen im gastrointestinalen Bereich
» Rückenschmerzen unklaren Ursprungs
» Transplantierte Patienten

Die Knochendichtemessung im DXA-Verfahren
Die in unserer Praxis eingesetzte DXA-Knochendichte-Messung (Dual-Energy X-ray Absorptiometrie - zu Deutsch: Röntgen-Absorptions-Technik) hat sich als optimalste Methode durchgesetzt und gilt in der Fachwelt als das aussagekräftigste und genauste Verfahren um die Osteoporose besonders frühzeitig zu erkennen.
Unter Einsatz eines niedrig dosierten Röntgen-Fächerstrahles wird hierbei das in den Knochen eingelagerte Kalzium gemessen. Die Vermessung erfolgt an der Lendenwirbelsäule und der Hüfte in liegender Position.
Je kalziumreicher die Knochen, desto stärker wird die Strahlung aufgehalten (absorbiert). Je kalziumärmer und poröser die Knochen, desto stärker wird die Strahlung durchgelassen. Die Auswertung der gewonnenen Messdaten erfolgt im Anschluss an die ca. 15-minütige Messung durch den Arzt, computergestützt.
DXA Zertifikat
Haben Sie Fragen zur DXA Knochendichtemessung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Tel.: 0 21 51 - 63 35 0 oder schreiben Sie eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!