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Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung von Schmerzen sogenannter myofaszialer Triggerpunkte.

Ein Muskeltriggerpunkt ist eine spürbar verhärtete Stelle in einem verspannten Muskel, dessen Faszie (Muskelhaut) oder Sehne, in welcher auf einen Druck hin Schmerz ausgelöst wird. Außerdem kann ein Übertragungsschmerz entstehen, dabei führt ein Triggerpunkt zu Schmerzen in ganz anderen Körperregionen. Genau dieses Phänomen macht es für Ärzte und Patienten so schwierig die Ursache der Schmerzen zu ergründen. Aber nur wenn die Ursache eines Problems bekannt ist, kann eine Behandlung auch erfolgreich sein. Es gibt auch keine Altersbegrenzung für Triggerpunkte.

Durch verschiedene Faktoren wie Überbelastung, Fehlbelastung, zu wenig Bewegung oder auch durch schmerzbedingte Schonhaltung kommt es zu einer Minderdurchblutung im Bereich des Triggerpunktes. Dieser wird somit nicht ausreichend mit Energie versorgt und zieht sich dauerhaft zusammen. Entsteht diese Verhärtung dauerhaft, besteht wiederum die Gefahr einer schmerzbedingten Schonhaltung, welche die Entstehung weiterer Triggerpunkte begünstigt. Die häufigsten Ursachen der Entstehung von Triggerpunkten sind Bewegungsmangel und Fehlbelastung. Eine Fehlbelastung ist eine Belastung, für die der Körper von Natur aus nicht gemacht wurde. Dazu gehört beispielsweise stundenlanges Sitzen am Arbeitsplatz, aber auch Schonhaltungen, welche oftmals nach Verletzungen unbewusst eingenommen werden. Auch angeborene Fehlstellungen können zu einer unnatürlichen Beanspruchung des Körpers führen.
Weitere Faktoren, die eine Rolle in der Entstehung von Triggerpunkten spielen, sind Arthrose und psychische Einflüsse wie zum Beispiel Stress. Oftmals basiert die Entstehung von Triggerpunkten nicht nur auf einem Einflussfaktor, sondern auf einem Zusammenspiel aus mehreren davon. Triggerpunkte sind im Grunde nicht schwer zu finden, man muss nur wissen, wo und wie man sie suchen muss. Man muss den Patienten untersuchen und zwar mit den Händen. Man kann im Bereich von Triggerpunkten den Muskel hart und verspannt spüren. Man kann Stränge und Knoten in ihnen tasten. Diese Verhärtungen sind außerordentlich empfindlich auf Druck. Übt man längeren und kräftigeren Druck auf diese Muskelknoten aus, bemerkt der Patient einen Schmerz, den er aber an einer anderen Stelle im Körper spürt. Jedoch genau den Schmerz, der ihn immer wieder plagt. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion (Deaktivierung) der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschließende nachhaltige Prophylaxe.

Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an:
» spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken
» Behandlung durch Akupressur in Selbstbehandlung
» trockene Nadelungen (Dry Needling) des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln
» Injektion eines Lokalanästhetikums in den Triggerpunkt, ggf. Traumeel
» Triggerstoßwellentherapie
» Training mittels der Blackroll

Der therapeutische Effekt ist sofort spürbar!

Der sanfte Weg zur Heilung des Nervensystems


Sacro Occipital Technik (SOT)

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